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Freitag, 18. Mai 2012

Ein Wochenende auf der Berghütte

Die Jugendgruppe Süd war heuer während eines verlängerten Wochenendes auf einem ehemaligen Bauernhof einquartiert. Obwohl das Wetter nicht immer mitspielte, hatten alle viel Spaß und gute Laune — auch Dank des guten Essens, das immer gemeinsam zubereitet wurde.

Das Sebstversorgerhaus oberhalb von Achenkirch
Das Sebstversorgerhaus oberhalb von Achenkirch
Beim Aufstieg am Guffert
Beim Aufstieg am Guffert

Mit großer Vorfreude beluden die neun Jugendlichen und vier Ausbilder am Donnerstag die beiden Fahrzeuge. Nach kurzer Fahrt erreichten wir das Selbstversorgerhaus in Tirol, abgelegen oberhalb des Achensees. Nachdem der Grill angeschürt war, ließen wir den ersten Tag mit leckeren Würsteln ausklingen.

„Hält das Wetter?“ haben wir uns am nächsten Morgen gefragt. Es sollte auf den knapp 2.200 Meter hohen Guffert gehen. Auf halber Höhe haben wir noch schnell ein Gruppenfoto geschossen, bevor die Witterung bei zunehmender Höhe immer mehr eintrübte. Mit dem Eintrag ins Gipfelbuch wurde es deshalb nichts und auf den Rückweg wurden wir von Dauerregen begleitet.

Nach einer heißen Dusche und einem gemütlichen Abendessen am eingeheizten Kachelofen war die Welt dann wieder für alle in Ordnung.

In vier Wasserrutschen gings rasant nach unten
In vier Wasserrutschen gings rasant nach unten

Am dritten Tag stand ein Besuch im Erlebnisbad WAVE in Wörgl auf dem Programm. Die Attraktion dort war eine Doppellooping-Wasserrutsche, eine Mutprobe, die viele bestehen wollten. Wir sind im Wellenbecken geschwommen, haben die Rutschen ausprobiert und uns im Wellness-Becken entspannt. Das Abendessen hatten wir bereits mittags vorbereitet, sodass wir unseren Hunger nach der Rückkehr in die Hütte ohne große Verzögerung stillen konnten.

Erste Schritte auf der Slackline
Erste Schritte auf der Slackline

Nach dem gewohnt üppigen Frühstück und nachdem das Haus aufgeräumt, geputzt und die Koffer gepackt waren, kam am Sonntag Mittag doch noch die Sonne raus.

Kurzerhand wurde den Jugendlichen noch eine besondere Aufgabe gestellt: Sie bestand darin, mit Unterstützung von Satelliten-Navigation selbständig einen „Schatz“ in der Umgebung der Hütte zu finden. Dazu mussten verschiedene Fragen beantwortet und dadurch die Buchstaben eines Lösungswortes gefunden werden. Dank Teamgeist haben die Jugendlichen das gleichnamige Lösungswort schnell entdeckt!

Danach ging es zurück nach München. Nach knapp zwei Stunden Fahrt wurden noch die Fahrzeuge gereinigt und alle verabschiedeten sich bis zum nächsten Mal!

06.09.2010 - RH